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Show: Feel The Sound Style: HandsUp // Dance |
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Soul-Sänger Xavier Naidoo (38) hat ein schlimmes Erlebnis hinter sich: „Als Kind wurde ich missbraucht!“ Darüber sprach der Mannheimer mit den indisch-südafrikanischen Wurzeln ausführlich in einem Interview mit der Jugendzeitschrift „Bravo“.
Es passierte während eines Urlaubs bei seiner Tante in Südafrika, als Xavier Naidoo neun Jahre alt war. Seine Tante beschäftigte einen etwa 60 Jahre alten indischen Gärtner.
Der Sänger: „Eines Tages sagte ich ihm, dass er mich an meinen Vater erinnern würde. Daraufhin lockte er mich in seine Hütte. Ich hatte eine sehr komisches Gefühl, als ich durch die Tür ging. Aber ich dachte, ich müsste höflich sein und ihm gehorchen.“
Naidoo weiter: „Er hatte meine Aussage ganz offensichtlich falsch verstanden, als Freibrief für Missbrauch. Plötzlich saß ich auf seinem Bett, und er meinte: ,Deinen Vater küsst du doch bestimmt auch?' Wenige Sekunden später lag er auf mir.“
Er habe sich damals „nicht getraut“ zu schreien. „Ich wollte nicht, dass er Angst bekommt, erwischt zu werden und mir im Affekt den Hals umdreht. Zum Glück habe ich es irgendwie geschafft, mich aus der Situation hinauszuwinden.“
Der Gärtner sagte noch, das müsse „unser Geheimnis bleiben.“ Und Naidoo schwieg. Erst vor einigen Jahren erzählte er seiner Mutter, was damals passiert war. „Ich habe mich für das alles geschämt. Aber das ist wohl typisch für Missbrauchs-Opfer“, so der Sänger zu „Bravo“.
2001 ging Naidoo mit seinem Erlebnis erstmals an die Öffentlichkeit, als er den Falco-Song „Jeanny“ neu aufnahm und die Erlöse Kindern mit Missbrauchserfahrung stiftete.
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