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Show: Feel The Sound Style: HandsUp // Dance |
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âEs ist richtig, dass ich schuld bin, dass er tot ist.â Mit fester Stimme, nur von ein paar Schluchzern unterbrochen, legte Heike S. (34) im Torso-Mordprozess vorm Landgericht Augsburg ein TeilgestĂ€ndnis ab. Sie leugnete aber, ihren Mann Thomas (46), einen Polizisten, im Schlaf erschlagen zu haben. Vielmehr hĂ€tte sie sich wĂ€hrend eines Streits bedroht gefĂŒhlt.

Fest steht, dass die Ehe des Polizisten und seiner Frau aus Westerringen (bei SchwabmĂŒnchen) zur Tatzeit seit Langem zerrĂŒttet war. Nach der Heirat 2004 hĂ€tten sie sich heillos verschuldet. Nachdem die beiden Kinder geboren worden waren, habe sich der Mann um nichts mehr gekĂŒmmert und zu trinken angefangen. Zu den sich hĂ€ufenden Streitereien seien auch Handgreiflichkeiten und Vergewaltigungen gekommen. âIch wollte dann einfach nur wegâ, die Ehe habe bald nicht mehr funktioniert.
Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, sie habe ihren Mann aus Eifersucht heimtĂŒckisch ermordet, weist sie zurĂŒck. Sie will von der Beziehung ihrer besten Freundin mit ihrem Ehemann nichts gewusst haben. âDas hĂ€tte mich nicht gestört, ich hatte mit der Ehe emotional schon abgeschlossen.â
Am 23. Januar sei sie gegen 5 Uhr frĂŒh von ihrem weinenden Söhnchen aufgeweckt worden und ins Wohnzimmer gegangen. Dort habe sich ihr angetrunkener Mann befunden, der gleich wieder mit ihr schreiend zu streiten angefangen habe. âIch konnte es nicht mehr hören, ich bin völlig abgedrehtâ, schildert die Angeklagte die Situation.
Als ihr Mann auf sie zugegangen sei, habe sie ein 75 Zentimeter langes Metallrohr vom Fensterbrett genommen und zugeschlagen. Ihr Mann sei rĂŒckwĂ€rts auf das Sofa getaumelt. âAls er aufstehen wollte, habe ich noch einmal zugeschlagen, dann noch einmalâ, beschreibt die Frau das Geschehen. âIrgendwann habe ich zu schlagen aufgehört und bin weggelaufen.â
Aus Angst, ihre beiden kleinen Kinder könnten die Tat mitbekommen, habe sie dann den Toten an den Beinen in die WaschkĂŒche im Keller geschleppt und die Wohnung gesĂ€ubert.
Die Obduktion ergab spĂ€ter, dass dem Opfer durch die Wucht der SchlĂ€ge die HalswirbelsĂ€ule gebrochen und der SchĂ€del zertrĂŒmmert worden war.
Nach der Tat brachte die Beschuldigte ihre damals vierjĂ€hrige Tochter zunĂ€chst in den Kindergarten. ZurĂŒck im Haus, habe sie dann der Leiche die Beine abgetrennt. âIch wollte ihn aus dem Haus haben, ich konnte nicht so richtig fassen, was ich gemacht habe, ich wollte nicht mehr erinnert werden.â Dann habe sie zuerst mit der Schere dem Opfer die Hose zerschnitten und dann mit einem Messer versucht, die Beine abzutrennen. SpĂ€ter habe sie eine FuchsschwanzsĂ€ge zu Hilfe genommen.
âIch kann mich nicht mehr speziell erinnern, wie es war. Ich weiĂ es einfach nicht mehrâ, beteuert sie mehrmals.
In Panik habe sie dann am Abend den Torso und die abgesÀgten Beine ins Auto gebracht und sei ziellos weggefahren. Rund sechs Kilometer von ihrer Wohnung entfernt habe sie die Leiche in einem offenen Feld abgelegt. Sie sei so in Panik gewesen, dass sie die in einem Plastiksack abgesÀgten Beine im Auto vergessen und erst rund 600 Meter weiter aus dem Auto geschafft habe.
Das Urteil wird Anfang Dezember erwartet.
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